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Sachversicherungen

Viele lizenzierte Versicherungsgesellschaften bieten verschiedene Sachversicherungen an. Versicherungsobjekt kann das unbewegliche (Wohnungen, Villen, Büros, wirtschaftliche Gebäude) und das bewegliche Vermögen (Einrichtung, Technik und Geräte, wirtschaftliches Vermögen, Maschinen und Anlagen etc.) von Firmen, Organisationen und Bürgern sein.

Die Hauptrisiken, die dadurch gedeckt werden, sind:

  • Feuer und die Folgen seiner Löschung;
  • Naturkatastrophen - Gewitter, Hagel, heftiger Regen, Hochwasser, Beschädigung durch Schnee oder Eis, Erfrierung;
  • Erdbeben;
  • Blitz, Explosion, Zusammenstoß oder Sturz eines gesteuerten Flugkörpers;
  • Havarien bei der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung;
  • Brandstiftung;
  • Diebstahl durch Einbruch;
  • Vorsätzliche Handlungen Dritten – Zerschlagen von Fenstern, Schaufenstern, Werbeüberschriften, Schildern u.a.;
  • Schaden infolge eines Kfz-Stoßes;
  • Rutschen oder Zusammenrechen von Erdschichten, Grundwasser;
  • Schaden durch den Einfluss der Meereswellen;
  • Druck-/Schallwelle;
  • Streiks und bürgerliche Unruhen.
Der Versicherungsbetrag wird in der Regel von der versicherten Person bestimmt und hängt vom Vermögenswert ab. Der Versicherungspreis (die Versicherungsprämie) wird vom Versicherer in Abhängigkeit von der Art und dem Charakter des Vermögens, von dem Versicherungsbetrag, den Risikoumständen, der gewählten Deckung und der Versicherungsfrist bestimmt.

Im Schadensfall soll die versicherte Person innerhalb von 24 Stunden dies der Versicherung melden. Sie soll keine Handlungen unternehmen, welche die Schadenshöhe vergrößern könnten. Die Schäden werden durch eine Besichtigung seitens Vertreter der versicherten Person, des Versicherers und eines unabhängigen Gutachters festgestellt.

Die Schadensleistung wird im Rahmen des Versicherungsbetrages oder gemäß der Haftungsgrenze bestimmt. Bei totalen Schäden ist die Schadenshöhe dem tatsächlichen Wert des beschädigten Vermögens gleich, kann jedoch dessen Versichrungsbetrag nicht übersteigen. Bei partiellen Schäden wird der Schaden in Abhängigkeit von den notwendigen Kosten zur Wiederherstellung des Vermögens in einer Form und einem Zustand, welche es unmittelbar vor dem Ereignis hatte. In der Regel erfolgt die Schadensleistung innerhalb von 15 Tagen nach Vorlage aller Dokumente, die für den Nachweis des Ereignisses und für die Bestimmung der Schadenshöhe erforderlich sind.