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Fragen und Antworten

Welche Dokumente werden vom Verkäufer bei dem Verkauf einer Immobilie erfordert?

Bei dem Verkauf einer Immobilie muss der Verkäufer über folgende Dokumente verfügen:
  1. Eigentumsdokument (Notarielle Akte oder ein anderes Dokument, welches das Eigentum bescheinigt);
  2. Ausweisdokument (Personalausweis, Pass);
  3. Steuerbewertung der Immobilie (wird vom Finanzamt erteilt);
  4. Skizze der Immobilie (sollte Gegenstand des Geschäfts ein Hof sein);
  5. Protokoll über Teilung (sollte eine Teilung des Grundstücks stattgefunden haben);
  6. Bescheinigung, dass die Immobilie nicht als Gemeindeeigentum in die Akten gegangen ist (es gilt nur für Geschäfte mit Hofplätzen, und wird von der Abteilung "Gemeindeeigentum" erteilt);
  7. Bescheinigung, dass das Gebäude nach einem genehmigten Architekturplan aufgebaut wurde (das ist erforderlich nur, wenn sich ein Bau auf dem Grundstück befindet, der in der Notariellen Akte nicht verzeichnet ist);
  8. Erbschein (es wird erfordert, wenn die in der Notariellen Akte angegebene Person gestorben ist);
  9. Vollmacht (es wird erfordert, wenn der Verkäufer bei der Organisation und dem notariellen Geschäftsabschluss nicht anwesend sein kann und eine dritte Person dafür bevollmächtigt hat);
  10. Weitere Unterlagen je nach den Besonderheiten der Immobilie, z.B. Sterbeurkunde, Geburtsurkunde, Scheidungsurkunde, Heiratsurkunde etc.


Wozu ist der Vorvertrag gut?

Der Vorvertrag über den Verkauf einer Immobilie stellt eine Übereinkunft zwischen des Verkäufers und des Käufers dar. Er enthält die wesentlichsten Elemente des Endvertrages (Angaben über den Verkäufer und den Käufer, Angaben über die Immobilie, Preis, Fristen etc.). Mit dem Vorvertrag über den Verkauf einer Immobilie wird das Eigentumsrecht an der Immobilie nicht übertragen. Damit wird lediglich die Verpflichtung übernommen, dass ein Endvertrag in Zukunft abgeschlossen wird, womit das Eigentumsrecht an der Immobilie übertragen wird.

Der Vorvertrag bedarf unbedingt der Schriftform. Bei seiner Unterzeichnung leistet der Käufer dem Verkäufer eine Anzahlung, in der Regel in Höhe von 10% des Immobilienwertes.



Prüfung auf Grundstückslasten

Vor dem notariellen Abschluss des Geschäftes ist es erforderlich, dass eine Prüfung auf Grundstückslasten im Eintragungsamt erfolgt. Sollten Lasten auf dem Grundstück ruhen, so werden diese bei dem Verkauf auf den neuen Eigentümer übertragen und mithin trägt er die Verantwortung dafür.



Dürfen Ausländer Grundstücke in Bulgarien kaufen?

Laut dem Gesetz über das Eigentum können ausländische Staatsangehörige Grundstücke in Bulgarien nur mit Genehmigung des Finanzministers erwerben. Die andere Möglichkeit ist, wenn die ausländische Person eine Handelsfirma in Bulgarien registriert. Danach kann sie jegliche Immobilien in Bulgarien erwerben, außer Ackerland.